Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten
Nach Einbringen der Implantate in die Brust, wird je nach anatomischen Bedingungen der Patienten eine Tasche auf dem Muskel oder unter dem Muskel gebildet. Bei sehr dünnen Patientinnen ist es sinnvoll das Implantat submuskulär einzusetzen, also unter dem Muskel. In bestimmten Fällen kann das Silikon-Implantat auch auf dem Muskel eingesetzt werden. Die Dual-Plan-Technik erlaubt die Platzierung des Implantates sowohl unter dem Muskel als auch auf dem Muskel. Diese Methode kann bei erschlafften Brüsten sehr gute Ergebnisse erzielen.
Welche Methode für Sie persönlich in Frage kommt, können wir nach einem persönlichen Gespräch und einer ausführlichen körperlichen Untersuchung festlegen.
Zusammenfasung:
Einige Vor-, und Nachteile der verschiedenen OP-Methoden bei Brustvergrößerung
Zu 1 )
Vorteile: Schnelle Erholungsphase, gute Projektion, weiche Brüste, kurze OP-Zeit
Nachteile: Risiko der erhöhten Kapsekfibroserate, eventuell sichtbare Implantat-Ränder -> schlanke bis sehr schlanke Patienten
Zu 2 )
Vorteile: Geringe Kapselfibroserate, gute Weichteilabdeckung
Nachteile: Implantatbewegung bei Muskelbewegung, ungeeignet bei sehr sportlichen Frauen
Zu 3 )
Vorteile: Gute Resultate bei schlaffen Brüsten, wenig Implantatbewegung
Nachteile: Geringe Flexibilität bei Dual-Plane Typ II-III
Die verwendenten Implantate sind hochwertige Silikon-Implantate der amerikanischen Hersteller. Wir verwenden sowohl runde als auch anatomische Implantate. Die anatomischen Implanate ahmen die natürliche konische Brustform nach und verleihen der Burst ein natürliches Aussehen. Bei einer erschlafften Brustdrüse mit abgesunkenen Brustwarzen kann der Einsatz der anatomischen / tropfenförmige Implantate das Ergebnis einer Vergrößerung verbessern. Die runden Implantate lassen die Brust künstlich und etwas unnantürlich aussehen, auf der anderen Seite kann ein Verdrehen der Implantate das Ergebnis nicht verändern. Die runden Silikonimplanate können eine falche, moderate, hohe oder einer etxtra hohe Projektion haben. Diese Projektionsunterschiede gibt es natürlich auch bei den anatomischen Implantate.
Nicht nur die Form eines Implantates ist für das Ergebnis entscheidend. Die Oberfläche eines modernen Implanates ist texturiert / rauh, dadurch kann das Gewebe besser und sanfter am Implantat wachsen. Die Rate der Kapselfibrose wird dadurch verringert. Die Hülle eines hochwertigen Implantates ist mehrschichtig und reissfest. Dies verhindert zudem langfristig eine Silikon-Diffusion, also ein Austritt des Silikons aus dem Implantat.
Der Inhalt eines Silkonimplantates besteht aus Silikongel. Es gibt auch hierbei verschiedene Silikon-Gelarten.
Alle Gelarten haben die sogennante Memory-Gel-Eigenschaft ( verändern kaum die Form ) und sind wie "Gummibärchen" fest, d.h. sie fließen auch beim Implantatdefekt nicht aus. Welche Gelart eingesetzt wird, hängt u.a. von der Konsistzenz Ihrer Brust ab. Bei einer sehr schlaffen weichen Brust ist ein etwas festeres Kohäsivgel notwendig, um der Brust eine straffe Form zu geben.