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Fehlbildung der Brust

 

Es gibt folgende Brustfehlbildungen, die durch verschiedene plastisch-chirurgische Maßnahmen korrigiert werden können. 

Angeborene Fehlbildungen: 

  • Athelie : Fehlen der Brustwarze
  • Amastie: Fehlen der Brustdrüse 
  • Polymastie: Vorhandensein mehrerer Brustwarzen
    • Polymastia completa
    • Polymastia mamillaris
    • Polymastia areolaris
    • Polymastia glandularis
    • Tubuläre / Tuberöse Brustdeformität

Erworbene Fehlbildungen

  • Mikromastie
  • Makromastie
  • Gigantomastie

Die Korrektur der Brustfehlbildungen

Athelie-Korrektur: Eine Athelie kann durch plastisch-rekonstruktive Maßnahmen durch Eigengewebe wieder aufgebaut werden. Der Nippel wird entweder durch Hautlappen mit Eigenknorpel aufgebaut oder mittels Nippel-Sharing von der gesunden Seite rekonstruiert. Der Brustwarzenhof wird durch Farbgebung mit Farbpigmenten hergestellt. 

Amastie-Korrektur: Eine Amastie wird ebenso durch Eigengewebe,  entweder durch den bereiten Rückmuskel ( M. lastissmus dorsi ) oder durch Bauchfett wieder aufgebaut. Der Aufbau kann selbstverständlich auch mit heterogenen Materialien erfolgen, wie z.B. durch Silikonimplantate. Die Korrektur erfolgt in lokaler Betäubung und ambulant. 

Polymastie-Korrektur: Eine Polymastie bezeichnet das Vorhandensein mehrzähliger Brustwarzen bzw. Brustgewebe. Die überflüssige Brustwarze wird wie bei einer Muttermal-Entfernung in lokaler Betäubung entfernt und die Wunde fein verschlossen.

Mikromastie-Korrektur: Eine Mikromastie wird entweder mit Eigengewebe ( Muskel-Lappen / Fettgewebe ) oder durch ein Silikon-Implantat korrigiert. 

Makromastie-Korrektur: Die Vergrößerung der Brust über das normale Maß hinaus bezeichnet man als Makromastie. Bei der Brustverkleinerung sind das T-Schnitt-Verfahren bzw. I-Schnitt-Verfahren anerkannten Methoden, um eine normale, zur Figur passende Brust zu formen.

Gigantomastie-Korrektur: Eine Gigantomastie bezeichnet eine extrem große Brust, bei der auf jeder Seite mehr als 1000 Gramm Gewebe entfernt werden muss. Eine Gigantomastie wird in der Regel durch das T-Schnitt-Verfahren korrigiert.

Tubuläre Brust / Tuberöse Brust- Korrektur: Die Korrektur der tubulären Brust sieht je nach Ausprägung eine vollständige Korrektur der fehlenden Haut und des Volumens durch das eigene Gewebe bzw. durch ein Implantat vor. Die übergroße Brustwarze wird dabei oft verkleinert.