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Lidstraffung beim Mann


Die Behandlungsgründe für eine Lidstraffung

Da die Haut mit den Jahren an Spannkraft verliert, gehört auch das Erschlaffen der Lider zum natürlichen Alterungsprozess der männlichen Haut. Jedoch wird die Haut nicht nur durch Alterung schlaffer. Auch Umwelteinflüsse wie Sonneneinstrahlung oder Schlafmangel können zum frühzeitigen Erschlaffen der Augenlider führen.

Durch die schlaff herunterhängenden Augenlider wirkt das Gesicht des Mannes oft müde und alt. So haben die Männer das Gefühl, dass ihr Gesicht nicht zu ihrer Persönlichkeit passt und sie wünschen sich straffere Augenlider. Doch führen schlaffe Augenlider nicht nur zu einem ästhetischen Mangel, oftmals werden herunterhängende Augenlider auch als Gesichtsfeldeinschränkung angesehen.

Jüngere Männer sind allerdings genauso von erschlafften Augenlidern betroffen wie ältere Männer. Dies hängt mit der familiären Ausprägung zusammen. So kommt es in einigen Familien vor, dass bereits junge Männer eine Lidhauterschlaffung erleiden.

In der plastischen Chirurgie gibt es heutzutage die Möglichkeit, Lidstraffungen sowohl operativ als auch mit einer Laserbehandlung durchzuführen. Hierbei hat die Laserbehandlung den Vorteil, dass sie hautschonender ist und die oft als unangenehmen Seiten der Operation wie Narkose nicht stattfinden.


Die Vorbereitung auf eine Lidstraffung

Die klassische Lidstraffung ist eine Operation wie jede andere. Auch hier gelten Vorsichtsmaßnahmen vor dem Eingriff. So sollten Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, diese rechtzeitig vor der Behandlung absetzen. Natürlich ist das Absetzen der Medikamente jeweils mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, damit keine körperlichen Schäden oder Risiken entstehen. Auch sollte zwei Wochen vor der Operation kein Alkohol oder Nikotin konsumiert werden.


Die Operationstechniken einer Lidstraffung

In den meisten Fällen tritt die Liderschlaffung sowohl am Ober- als auch am Unterlid auf. Deswegen bietet es sich an, beide Lidbereiche in einem Eingriff zu behandeln.  Damit der Patient schmerzfrei während der Operation ist, wird er unter eine lokale Betäubung mit Dämmerschlaf gesetzt.

Bei der Oberlidstraffung werden dem Augenlid überschüssige Gewebeanteile weggenommen, in den meisten Fällen ist dieses Gewebe überschüssige Haut oder Augenringmuskulatur. Damit später keine sichtbaren Narben von dem Eingriff übrig bleiben, wird der Einschnitt direkt in der natürlichen Lidfalte gesetzt. Dank dieses Einschnitts kann der Chirurg das Augenlid problemlos anheben und es somit straffen.

Bei der Unterlidstraffung wird der Schnitt unterhalb des Lidrandes angesetzt. Ähnlich wie bei der Oberlidkorrektur werden auch hier überschüssiges Haut,- Muskel – und Fettgewebe entfernt. Auch dieser Einschnitt ist dank des Vernähens mit einem sehr dünnen Faden nicht sichtbar.

Sowohl bei der Ober- als auch bei der Unterlidstraffung bietet es sich an, weitere Schnitte zu setzen. Diese haben den Vorteil, dass der Chirurg auch die umliegenden Hautpartien etwas straffen kann und das Gesamtbild der Augenbereiche harmonischer wirkt.


Die Nachbehandlung nach einer Lidstraffung

Nach der Behandlung werden die Augenlider zunächst etwas anschwellen. Dies ist jedoch ganz natürlich, da die Hautbereiche durch die Einschnitte gereizt sind. Die Schwellungen können durch Eisbeutel und Kühlen allerdings sehr schnell zum Abklingen gebracht werden. In den meisten Fällen sind die Narben, nachdem die Fäden gezogen worden sind, nicht mehr zu sehen. Allerdings stellt sich mit der Narbenabheilung das endgültige Ergebnis erst nach drei Monaten ein.


Mögliche Risiken einer Lidstraffung

Die Risiken einer Lidstraffung sind relativ gering, da der Eingriff an sich als unkompliziert gilt. Jedoch sollten Patienten sich bewusst sein, dass es bei einer Lidstraffung auf die Präzisionsarbeit des Chirurgen ankommt. Die Schnitte müssen millimetergenau gesetzt werden, damit die Narben nach der Behandlung nicht zu erkennen sind.