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Nasenkorrektur mit Hyaluronsäure ohne Operation

Die Gründe für eine Nasenkorrektur ohne Operation

Viele Menschen leiden unter ihrer Nase. Zu lang, zu spitz, asymmetrisch, mit einem Höcker – die Gründe für die Unzufriedenheit der Nasenbesitzer sind vielfältig. Die Ästhetische Chirurgie hält verschiedene Methoden parat, eine unästhetische oder nicht funktionelle Nase zu korrigieren. Viele Patienten haben jedoch Angst vor einem operativen Eingriff und wünschen sich eine Behandlungsmethode ohne Operation. Andere Patienten gelten als Risikopatienten und bringen eine gesundheitliche Vorbelastung mit, die eine Operation ohne tatsächliche medizinische Notwendigkeit ausschließt.
Die Nasenkorrektur ohne OP bringt den Vorteil der geringeren Belastung für den Patienten mit. Ein minimal-invasiver Eingriff birgt deutlich weniger Risiken und ist weniger kompliziert durchzuführen. Die Folgen sind ein schneller Heilungsverlauf und ein sofort sichtbares Ergebnis. Außerdem sind die mit dem Eingriff einhergehenden Schmerzen gering. Der korrigierende Effekt wird durch das Einspritzen von Hyaluronsäure erreicht.


Vor einer Hyaluron-Nasenkorrektur

Vor dem Eingriff wird der Arzt ein umfassendes Beratungsgespräch vornehmen. Es geht um die Gründe für die Nasenkorrektur ohne OP, wobei in dem Zuge auch mögliche Grenzen der Behandlung besprochen werden. Eine Nasenkorrektur mit Hyaluronsäure hält rund eineinhalb bis zwei Jahre. Danach baut der Körper den gespritzten Stoff langsam wieder ab. Durch den Eingriff verschwindet beispielsweise ein Höcker nicht gänzlich, er wird lediglich unsichtbar durch die Aufpolsterung der benachbarten Regionen. Wird die Hyaluronsäure abgebaut, zeigt sich auch der Höcker wieder. Der Patient oder die Patientin wird darüber aufgeklärt, dass eine erneute Behandlung nötig wird, sofern dies zu diesem Zeitpunkt gewünscht wird.

Wie vor jedem Eingriff sollte der Patient oder die Patientin keine blutverdünnenden Mittel einnehmen. Über eine krankheitsbedingte Einnahme von Medikamenten muss mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden.
Im Zuge der Vorbereitung des Eingriffs wird ein 3D-Röntgenbild erstellt. Hier wird der Grund für die unschöne Nase sichtbar und auf Basis dieses Bildes werden die Punkte geplant, in die die Kanülen gesetzt werden.


Der Ablauf einer Nasenkorrektur mit Hyaluronsäure

Nicht jede Nase kann mit Hyaluron korrigiert werden. So kann zum Beispiel keine Verkleinerung der Nase vorgenommen werden. Auch für ein dauerhaftes Ergebnis ist diese Methode ungeeignet. Doch es gibt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, bei denen jedoch stets ähnlich vorgegangen wird.
Vor dem Setzen der Kanülen wird eine betäubende Salbe aufgetragen, teilweise erfolgt auch die Lokalanästhesie über ein eingespritztes Mittel. Bei einer sogenannten Sattelnase wird die Hyaluronsäure direkt in den aufzufüllenden Bereich gespritzt. Einkerbungen an der Nasenspitze werden ebenfalls durch gezieltes Einspritzen aufgepolstert. Eine „Hakennase“ wird durch Einspritzen des Mittels in den Nasensteg behandelt. Ein zu breiter Nasenrücken wird behandelt, indem Hyaluron in den Nasenrücken gespritzt wird. Das Mittel wird exakt platziert und geformt. Bei Asymmetrien wird die Hyaluronsäure in die weniger stark entwickelte Seite gespritzt.
In jedem Fall erfolgt nach dem Einspritzen das Formen des jeweiligen Bereichs, so dass das Ergebnis natürlich wirkt.


Nachbehandlung und mögliche Risiken

Nach der Behandlung muss vorsichtig mit der Nase umgegangen werden, da eine gewisse Formbarkeit besteht. Davon ist für eine Dauer von sieben bis zehn Tagen auszugehen. Es sollte auf das Tragen einer Brille verzichtet werden.
Direkt nach dem Eingriff kann es zu Rötungen und Schwellungen im Bereich der behandelten Partien kommen. Sie werden mit einer gezielten Kühlung behandelt. Schmerzmittel müssen meist nicht verabreicht werden, da die mit der Nasenkorrektur einhergehenden Schmerzen gering sind.

Die üblichen Operationsrisiken treten auch bei der Nasenkorrektur ohne OP auf. So sind selten Infekte zu behandeln, häufiger entstehen kleine Blutergüsse und Blutungen. Große Blutergüsse sind unwahrscheinlich. Ein Risiko besteht auch darin, dass das Ergebnis nicht wie gewünscht ist. Dann muss über eine operative Nasenkorrektur nachgedacht werden, die als Rhinoplastik bezeichnet wird.