Das Botulinumtoxin ist ein Medikament, das seit über 20 Jahren in der Medizin zur Bekämpfung von Muskelerkrankungen und Schmerzzuständen erfolgreich eingesetzten wird. Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen übernommen. Für welche Krankheiten Botox Typ A geeignet ist und welche Risiken dabei entstehen, werden im folgenden Text erklärt.
In der Tat wird Botox ( das Botulinumtoxin Typ A ) wird sehr erfolgreich zur Therapie für die Migräne eingesetzt. Es kommt zu einer deutlichen Beschwerdelinderung. Die Kosten werden in der Regel von den privaten Kassen übernommen.
Das Krankheitsbild Blepharospasmus ist sehr unangenehm und bezeichnet eine Muskelverkrampfung der Augenmuskulatur. Auch hier ist das Einspritzen von Botox um die Augenmuskel herum sehr hilfreich und führt zur Entspannung der Muskel, das Augen öffnet sich wieder.
Im Bereich der Extremitäten wird das Botulinumtoxin in hohen Dosen zur Entkrampfung der Muskel gespritzt, um die Spastik ( Muskelverkrampfung ) zu beheben. Spastiken entstehen nach Querschnittslähmungen oder bei anderen neurologischen Krankheiten.
Ein Tic ( auch Tick ) ist eine unkontrollierte Muskelzuckung, meistens im Gesicht. Beispiele für Ticks sind Augenblinzeln, Stirnrunzeln, Hochziehen der Augenbraue oder auch Schluckauf ). Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Zur Therapie stehen viele Psychopharmaka zur Verfügung. Das Botulinumtoxin wird bei bestimmten Tics von Neurologen erfolgreich lokal zur Behandlung von Ticks eingesetzt. Es führt an der Injektionsstelle zur Entspannung, es sind keine systemische Nebenwirkungen bekannt.
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Das übermäßige Schwitzen an den Handflächen, an der Fußsohle oder unter den Achseln stellt ebenso eine Erkrankung des vegetativen Systems dar. Hier wird Botox gegen Schwitzen sehr lange und sehr erfolgreich eingesetzt. Die Haltbarkeit der Wirkung ist erstaunlich hoch.
Manche Menschen leiden unter ständigen Speichelfluss. Diese Erkrankung kann medikamentös behandelt werden, aber auch durch Botox. Die Injektion in die Speicheldrüse durch die Haut führt für eine sehr lange Zeit zur Beschwerdefreiheit.
Ein häufiges Männerproblem ist die Prostatavergrößerung mit entsprechenden Beschwerden. Auch hier hilft Botox. Der Urologe kann die Indikation für eine Botox-Therapie bei Prostatabeschwerden stellen. Die Behandlungskosten werden von der Kasse übernommen.
Achalasie ist eine Mobiltätsstörung der Speiseröhre, die durch gestörte Muskelbewegung entsteht. Auch hier wird das Nervengift Botox ( BTX A ) zur Linderung eingesetzt. Der behandelnde Arzt wird Sie beraten wie die Behandlung abläuft.
Relativ neu ist die Erkenntnis, dass Botulinumtoxin bei roten, dicken Narben auch hilft. Die Wirkungsmechanismen sind noch nicht geklärt. Das Arzneimittel führt zur Abflachung der Narbe. Wir informieren Sie gerne über die Behandlung.
Strabismus bezeichnet das Schielen der Augen. Es gibt viele bewährte Therapien bei Schielen. Seit den 80er wird Botox in bestimmten Fällen gegen Schielen eingesetzt. Der Augenarzt kann das Botulinumtoxin auf Rezept verschreiben.
Gesichtsschmerzen entstehen durch Muskelverspannungen der Muskeln im Gesicht. Durch die ständige Nervenaktivität werden die Gesichtsmuskeln aktiviert und in einen Spannungszustand versetzt. Botox ist ein nervenentspannendes Medikament. In geringer Dosierung vermag das Botulinum Toxin (Abkürzung BTX A) die Signalübertragung zu hemmen. Die Muskelaktivität verbleibt und es kommt zu einer Entspannung, die in der Regel 3-7 Monate hält. Wenn man die Behandlung wiederholt, hält diese Wirkung immer länger.
Botox hilft nicht nur bei Falten und gegen Schwitzen, auch Vaginismus kann mit dem Nervengift Botox behandelt werden. Vaginismus bezeichnet eine Muskelverkrampfung der Vagina, der Geschlechtsverkehr ist dabei schmerzhaft. Mit haarfeinen Kanülen wird die Muskulatur unterspritzt. Die Wirkung hält ca. 3-6 Monate.
Botox wird am meisten zur Behandlung der Zornesfalte eingesetzt.
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