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Narbenkorrektur

Kurzinformationen

Behandlungsdauer10-30 Minuten
Betäubunglokale Betäubung
Klinikaufenthaltkeine
Erholungsphasesofort
Narbeneventuell Keloide
Sport

1-4 Wochen kein Sport

Besonderheiteneventuell Silikon-Salbe, Cortison-Injek.

Narbentypen

  • Hypertrophe Narbe

Eine hypertrophe Narbe entsteht durch ein Trauma, es entsteht durch Überproduktion von Bindegewebe. Die Narbe neigt zu einer auffälligen Wulstbildung und ist begleitet von Juckreiz. Das Aussehen einer hypertrophen Narbe ist charakterisiert durch eine Rötung, Entzündung und Schmerzen. Eine spontane Rückbildung ist durchaus möglich.

  • Narbendkeloid

Ein Narbenkeloid entsteht in einem langen, allmählichen Prozess nach Abschluss der Wundheilung. Im Unterschied zu einer hypertrophen Narbe ist das Wachstum des Narbengewebes über das Narbengebiet verbreitet. Typischerweise entstehen Keloide im Dekolletee-Bereich, Schulterbereich, Rücken- und Ohrbereich.

  • Atrophe Narbe

Eine atrophe Narbe beschreibt eine eingesunkene Narbe nach einer gestörten Wundheilung. Es fehlt an Bindegewebe.

  • Adhärente Narbe

Eine adhärente Narbe ist eine eingezogene Narbe, die auch mit Schmerzen verbunden sein kann.

auffällige Narbe im Gesicht
Verbesserung durch Z-Plastik

Vorbeugung von Narbenstörungen

Eine Wundheilung und die anschließende Narbenheilung können sehr wohl gesteuert werden. Bei einer Narbenneigung können verschiedene Silikon-Salben und Silikon-Pflaster frühzeitig nach Entfernen der Fäden eingesetzt werden, um eine hypertrophe Narbe zu vermeiden. 


Die Behandlungsgründe für eine Narbenkorrektur

Durch Verbrennungen, Unfälle oder Operationen können Narben entstehen, die sich durch Cremes und Pflaster nicht genügend reduzieren lassen. An manchen, sehr auffälligen Körperstellen können Narben als störend und belastend empfunden werden.

Mit den entsprechenden ästhetisch-plastischen Verfahren können hier gute Ergebnisse erzielt werden, um das Aussehen der Narben zu verbessern.


Die Vorbereitung auf eine Narbentherapie

Meistens werden Narbenkorrekturen ambulant und mit lokaler Betäubung durchgeführt. Bei sehr großen Narben muss unter Umständen ein operativer Eingriff und damit eine Vollnarkose und ein Klinikaufenthalt von wenigen Tagen eingeplant werden.


Die Behandlungsmethoden einer Narbentherapie

• Behandlung von Keloiden

Das über die Narbengrenze hinauswachsende, häufig juckende Narbengewebe kann durch regelmäßige Injektionen verkleinert werden. Manchmal müssen Keloide auch operativ entfernt werden, wenn die Injektionen keine oder wenig Abhilfe schaffen.

• Behandlung von hypertrophen Narben

Anders als Keloide wachsen hypertrophe Narben nicht über die Narbengrenze hinaus. Sie können mit Kortikosteroiden behandelt oder in einem ambulanten Eingriff entfernt werden.

• Behandlung von Kontrakturen

Eine solche feste und zusammengezogene Narbe entsteht bei Verletzungen mit Gewebeverlust, z.B. bei Verbrennungen. Kontrakturen können operativ entfernt und die entsprechende Stelle mit Transplantaten ersetzt werden.

Behandlung im Gesichtsbereich

Narben im Gesicht werden als besonders störend empfunden. Durch verschiedene Techniken wie Dermabrasion (Glättung der Haut) wird hier versucht die vorhandenen Narben so unauffällig wie möglich zu gestalten

• Hauttransplantationen bei Verbrennung

Bei einer Transplantation wird gesunde Haut zur Deckung des Defektes von einer Körperstellen entnommen und wächst an der neuen Stelle in den meisten Fällen erfolgreich an. Das ästhetische Ergebnis kann durch unterschiedliche Farbe und Beschaffenheit der verpflanzten Hautpartie sehr unterschiedlich ausfallen.


Die Nachbehandlung nach einer Narbentherapie

Nach der Operation wird ein Verband angelegt. Hautfäden werden in der Regel nach einer Woche entfernt. Eventuell auftretende leichte Schmerzen können durch Medikamente behandelt werden.


Mögliche Risiken einer Narbenbehandlung

Obwohl es sich – besonders bei kleineren Narben- um eine komplikationsarme Behandlung handelt können Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die aber in der Regel von selber wieder verschwinden. Mögliche Infektionen können mit Antibiotika behandelt werden.