Behandlungsdauer | 1,5-2 Stunden | |
Betäubung | lokale Betäubung, Vollnarkose | |
Klinikaufenthalt | ambulant / stationär | |
Erholungsphase | ca. 10-14 | |
Narben | versteckt, Innenseite der Oberame | |
Sport | 2 Wochen kein Sport | |
Besonderheiten | 4-6 Wochen Miederwäsche |
Eine Oberarmstraffung entsteht durch eine Erschlaffung des Bindegewebes und durch Nachlassen der Hautspannkraft. Es kommt zum Durchhängen des Hautüberschusses im gesamten Oberarm nach unten. Dieser Prozess kann begleitet sein durch Riss an der Haut, sog. Schwangerschaftsstreifen. Die Haut ist an der Oberarm-Innenseite sehr dünn. Eine Erschlaffung der Haut kommt nach einer Gewichtreduktion, nach einer Schwangerschaft oder durch anlagebedingten Bindegewebsschwäche vor.
Es gibt einige bewährte OP-Techniken für eine Oberarmstraffung. Die häufigtse Methode ist eine einfache Hautentfernung, so dass die Narbe im Innenbereich des Oberarmes zu liegen kommt. Diese Narbe ist bei anliegenden Armen von vorne nicht sichtbar. Beim Vorliegen von Fettüberschuss und Hautüberschuss kann eine Fettabsaugung mit gleichzeitiger Hautentfernung sinnvoll sein. In manchen Fällen kann eine alleinige Fettabsaugung der Oberame ausreichend sein, um die gewünschte Straffung zu erreichen. Der Eingriff kann unproblematisch in lokaler Betäubung mit Tumeszenzlösung erfolgen.
Zusammenfassung der OP-Methoden:
In erster Linie ist das Tragen eines angepassten Mieders speziell für die Oberarme sehr wichtig. Diese Miederwäsche sollte für mindestens 4-6 Wochen erfolgen. Eine Schonung der Oberarme nach dem Eingriff empfehlen wir für 2-3 Wochen. Nach Entfernen der Fäden ( in der Regel 3 Wochen nach dem Eingriff ) kann mit einer Narbentherapie begonnen werden. Welche Narben-Salben am besten für Sie in Fragen kommen, erfahren in einem persönlichen Gespräch nach der körperlichen Untersuchung.
Die häufigsten Risiken nach einer Oberarmstraffung sind Blutergüsse, Schwellungen, Taubheitsgefühl und unschöne sichtbare Narben. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch besprechen wir mit Ihnen alle möglichen Risiken und Nebenwirkungen des Eingriffes.
Aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes ( HWG ) vom 01.04.2006 sind Vorher- und Nachher Bilder in den Medien nicht mehr erlaubt, deshalb dürfen wir keine vergleichende Ergebnisse im Internet veröffentlichen.
Jedoch können wir in der Praxis Ihnen Beispiele der Patienten zeigen, die bei uns behandelt worden sind.