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Rekonstruktive Chirurgie

Kurzinformationen

Behandlungsdauer2,0 - 4,0 h
NarkoseVollnarkose
Klinikaufenthalt1 Tag stationär
Schwellungvorhanden
Erholungsphase7-10 Tage
Narbenversteckt in zur korpergewandten Seite
Sport

4-6 Wochen keinen Sport

BesonderheitenMieder / Druckverband

In der Plastischen Chirurgie wird in verschiedene Säulen unterschieden, so in die Ästhetische, die Verbrennungs- und die Handchirurgie. Die zweite dieser Säulen ist die Rekonstruktive Chirurgie. Hierbei geht es um die Wiederherstellung der Funktion geschädigter Körperpartien, aber auch um die Schaffung einer normalen Form des Körpers.

Einsatz der Rekonstruktiven Chirurgie

Die Rekonstruktive Chirurgie wird zum Beispiel bei Fehlbildungen, die angeboren sind, angewendet. Auch die Wiederherstellung der Oberfläche des Körpers nach einer Operation, beispielsweise aufgrund eines Tumors, ist ein Anwendungsgebiet. Nach Unfällen oder Verletzungen geht es ebenfalls darum, das funktionelle und ästhetische Gesamtbild nach Möglichkeit wiederherzustellen, zumindest aber so weit zu rekonstruieren, dass nur geringe oder gar keine Einschränkungen hinzunehmen sind.

Methoden der Rekonstruktiven Chirurgie

Die Indikationen, bei denen die Rekonstruktive Chirurgie eingesetzt wird, sind sehr vielfältig. Entsprechend groß muss das Spektrum der Methoden sein, die hier zur Anwendung kommen. Die Mikrochirurgie ist auch bei der Rekonstruktiven Chirurgie das Mittel der ersten Wahl. Eingesetzt werden dabei Techniken, bei denen auch große Hautareale verpflanzt werden können. Mit Hilfe der extrem kleinen Instrumente ist es teilweise sogar möglich, einzelne Nervenfasern zu rekonstruieren. Auch ganze Nervenstränge können wieder zusammengefügt werden, so dass sie sich regenerieren können. Korrigiert werden Muskeln und Sehnen, Weichteile und Haut sowie die Knochen und Knorpel und die bereits erwähnten Nerven.

Erfolgsaussichten

Die Rekonstruktive Chirurgie, die zum Beispiel für das Gesicht oder die Haut eingesetzt wird, kann keine 100prozentige Garantie auf Erfolg bieten. Fakt ist aber, dass selbst Lähmungen oder Verluste der Sensibilität einer erfolgreichen Therapie unterzogen werden können. Einschränkungen werden gemildert oder gänzlich beseitigt. Gerade in der Tumorchirurgie sind die modernen Techniken der Rekonstruktiven Chirurgie maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Aussicht auf Heilung ermöglicht wird.

Der Erfolg der Behandlung hängt unter anderem davon ab, welche fachliche Kompetenz der Chirurg mitbringt und welche Erfahrungen er aufweisen kann. Die Rekonstruktionsmethode muss passend gewählt werden.
Bewertet wird der Erfolg in der Rekonstruktiven Chirurgie nach dem Grad von Funktions- und Formverlust, sowohl an der Operations- wie auch an der Entnahmestelle.

Typische Einsätze

Im Bereich der Brust kommt die Rekonstruktive Chirurgie zum Einsatz, wenn beispielsweise nach einer Tumoroperation eine Brust abgenommen werden musste. Hier wird der Gewebetransfer vorgenommen.
Die Haut wird häufig nach schweren Verletzungen oder Verbrennungen verschiedenen Operationen unterzogen, die Form und Funktion wiederherstellen sollen.

Erworbene Gesichtsdefekte werden rekonstruktiven Eingriffen unterzogen, wenn damit Funktion und Aussehen verbessert oder korrigiert werden können. Gerade Beeinträchtigungen beim Schlucken, Kauen oder Sprechen sind Indikatoren für einen solchen Eingriff.
Die Rekonstruktive Chirurgie wird überdies im Genitalbereich eingesetzt, wenn eine Geschlechtsumwandlung vorgenommen wird.