Sofortkontakt 0211/3113 1963
Suchen

Rekonstruktive Chirurgie - Brust

Die Rekonstruktive Chirurgie wird vor allem im Bereich der Brustrekonstruktionen häufig eingesetzt. Fehlbildungen der Brust oder Brustkrebs und die daraus resultierende Entfernung einer Brust sind die häufigsten Gründe für einen solchen Eingriff, bei dem mit Hilfe von Implantaten oder Eigengewebe die Brust wieder aufgebaut, rekonstruiert, wird. Diese Eingriffe sind besonders aufwändig, denn hier geht es nicht nur um das Erlangen eines rein optisch besseren Bildes, sondern auch um das Erhalten oder Wiederherstellen der Funktion der Brust (z. B. für die Stillfähigkeit).

Brustfehlbildungen

Die Rekonstruktive Chirurgie kommt bei Brustfehlbildungen verschiedener Ursache und Ausprägung zum Einsatz. So kann es sein, dass Brustwarze, Warzenhof oder auch die Brustdrüse gänzlich fehlen. Auch eine überzählige Brustwarze ist ein Grund für einen Eingriff durch den Chirurgen. Wenn überschüssiges Brustgewebe auftritt, in dem sich häufig Tumore - gut- oder auch bösartig - bilden, dann wird ebenfalls zu einem Eingriff geraten.
Teilweise ist es so, dass starke Asymmetrien der Brüste auftreten, die zum Beispiel durch Veränderungen des Hormonhaushalts während einer Schwangerschaft oder krankheitsbedingt entstehen können.
Brustfehlbildungen können aber auch aus anderen Gründen entstehen, beispielsweise durch einen Unfall oder einen chirurgischen Eingriff.

Brustkrebs

Häufig macht die Behandlung einer Brustkrebserkrankung die Entfernung einer Brust nötig. Die betroffenen Frauen leiden meist psychisch stark darunter. Mit Hilfe verschiedener Methoden können im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs Rekonstruktionen vorgenommen werden. Es gibt hier unterschiedliche Behandlungsmethoden, im Grunde wird aber in drei hauptsächliche Eingriffe unterschieden: in die Rekonstruktion mit Implantaten, in die Transplantation von körpereigenem Gewebe und in das Einspritzen von Körperfett, welches zuvor an anderer Stelle entnommen wurde. Die persönlichen Gegebenheiten der Frau bedingen die Wahl der Behandlungsmethode. Ist eine Rekonstruktion durch Eigengewebe möglich, so ist dies zwar deutlich aufwändiger. Dafür werden aber auch weitaus natürlichere Ergebnisse erzielt, als wenn sich Arzt und Patientin für das Einbringen von Implantaten entscheiden.

Behandlungsmöglichkeiten durch die Rekonstruktive Chirurgie

Im Grunde genommen sind die Methoden bei der Behandlung von Brustfehlbildungen und bei der Durchführung von Brustrekonstruktionen mit den Methoden der Ästhetischen Chirurgie vergleichbar. So werden Implantate ebenso angewendet, wie das körpereigene Gewebe. Teilweise werden Tätowierungen vorgenommen, beispielsweise nach dem Versetzen der Brustwarze und der anschließenden optischen Verdeutlichung des Brustwarzenhofs. Verkleinerungen kommen bei asymmetrischen Brüsten ebenso in Frage, wie Vergrößerungen. Hautverpflanzungen werden vorgenommen und Gewebelappen transplantiert. Geht es um eine Rekonstruktion aus funktionellen Gründen, wie etwa bei der Trichterbrust, bei der das Brustbein muldenförmig eingezogen ist, so wird dieses operativ aufgerichtet. Dieser Eingriff vereint in besonderem Maße die Rekonstruktion von Form und Funktion der Brust.