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Der Beauty-Blog

Neue Technik der Lidkorrektur mit erweitertem Einsatzbereich

Korrekturen der Augenlider zählen zu den häufigsten ästhetisch-plastischen Eingriffen im Gesicht. Ein typisches Beispiel ist die nasojugale Falte. Dabei handelt es sich um eine Einsenkung im inneren Bereich des knöchernen Augenhöhlenrandes, die Schatten verursacht. Die Personen leiden dadurch unter auffälligen Augenringen. Patienten ohne Tränensäcke, die diese Augenringe korrigieren lassen möchten, können sich jetzt Fetttransplantate aus dem eigenen Oberlid einsetzen lassen. Dies geht aus einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Aesthetic Surgery Journal hervor.

„Die Technik der Fettverschiebung aus den Tränensäcken hat sich bei Patienten mit deutlichen Fettsäcken als sehr effektiv erwiesen. Fehlen diese allerdings, können die herkömmlichen Methoden oft zu unerwünschten Ergebnissen führen", schreiben Luis de la Cruz und Kollegen. Hier setzt die neue Technik an. Eine Studie bestätigt den Erfolg der neuen Methode: 34 Patienten im Alter zwischen 42 und 57 Jahren wurden kleine Fetttransplantate eingepflanzt, die dem Oberlid entnommen und durch zwei Einstiche exakt unter die Vertiefung platziert wurden. Damit umgingen die Ärzte die Injektion von Fremdfett oder den Einsatz künstlicher Materialien.

Das Ergebnis lässt sich sehen. „Die Operationsergebnisse waren bei 24 der 34 Patienten hervorragend, bei den restlichen zehn gut, weil die Korrektur meist etwas zu vorsichtig ausfiel", schreiben die Autoren. Die Patienten sind mit den Ergebnissen durchweg sehr zufrieden gewesen. Auch die Genesungszeit war sehr kurz und es sind keine Augen- oder Augenlidkomplikationen aufgetreten, berichten die Chirurgen. Sie sehen den Vorteil darin, dass „das untertunnelte Fettimplantat nur minimale Gewebetraumen verursacht und exakt platziert werden kann."

Die Eigenschaften des Fettgewebes des Oberlids machen es zu einem idealen Transplantationsmaterial für die Korrektur von Augenringen bei Patienten ohne untere Fettsäcke. „Das neue Verfahren ermöglicht besser vorhersagbare Ergebnisse und weniger unerwünschte Ereignisse als konventionelle Techniken", sind de la Cruz und Kollegen überzeugt.

Quelle: Aesthetic Surg J 2009; 29: 194 - 198


Ursachen der Plisseefältchen bei Frauen

Niederländische Wissenschaftler haben herausgefunden, warum Frauen eher unter Fältchen im Mund-Nasen-Bereich leiden als Männer. "Ziel unserer Studie war es, neue Einblicke in das Phänomen zu erhalten, warum Frauen früher und stärkere Fältchen bekommen als Männer", erklärte Dr. Emma C. Paes vom Department of Plastic, Reconstructive and Hand Surgery am Universtiy Medical Center in Utrecht. "Wenn wir die Ursachen für die Unterschiede verstanden haben, können wir möglicherweise auch bessere Strategien für die Behandlung von Fältchen zwischen Oberlippe und Nase finden. 

Die Forscher hatten Hautproben von jeweils zehn Männern und Frauen im Alter zwischen 75 und 93 Jahren untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass die Haut von Frauen im Bereich zwischen Nase und Oberlippe weniger Schweiß- und Talgdrüsen enthält als die der Männer. Dies könnte das natürliche Volumen der Haut beeinflussen.

Außerdem ist dieser Hautbereich bei Frauen weniger stark von Blutgefäßen durchzogen und damit weniger durchblutet. Das könnte nach Ansicht der Forscher ebenfalls die Fältchenbildung beschleunigen könnte. Und nicht zuletzt könnte die engere Verbindung von Muskelfasern rund um den Mund mit der Haut einen nach innen gerichteten Zug entfalten, wodurch die Fältchen tiefer werden.

Zur Behandlung der sogenannten Plisseefältchen stehen derzeit Laser, Botox-Injektionen sowie injizierbare oder implantierbare Füllmaterialien zur Verfügung.

„Wir glauben, dass es wichtig ist, die Gründe dafür zu kenne, warum eine Behandlung erfolgreich ist oder nicht", sagte Paes. „Manchmal muss man dafür an die Basis zurückgehen anstatt immer weiter nach vorn zu stürmen. Letztendlich kann das Basiswissen zu einem Problem den Prozess, die richtige Lösung zu finden, beschleunigen."

Quelle: Aesthetic Surgery Journal 2009, 29(6): 467-72.


Ästhetische Chirurgie kein Tabuthema mehr

Während früher oft nur hinter vorgehaltener Hand über kosmetische Eingriffe gesprochen wurde, zeigt sich heute ein ganz anderes Bild: Amerikanische Experten haben in einer Umfrage herausgefunden, dass inzwischen offener über Nasen-, Lid- und Brustkorrekturen gesprochen wird.

„Es war ein langer Weg, aber dank der harten Arbeit so vieler Menschen erhält die kosmetische Chirurgie nun in unserer Gesellschaft die Akzeptanz, die sie verdient", erklärte der Präsident der American Academy of Cosmetic Surgery (AACS), Patrick McMenamin. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem man nicht mehr verschweigen muss, dass man einen kosmetischen Eingriff hatte."

Diese Aussage beruht auf einer Umfrage, die die AACS kürzlich durchgeführt hat. Demnach glauben 71 Prozent der Befragten, dass ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff in der Gesellschaft heute weniger abwertend beurteilt wird als noch vor fünf Jahren. Das ermutigt offenbar diejenigen, die selbst schon einmal über eine Schönheitsoperation nachgedacht haben. 62 Prozent der Befragten geben an, dass diese positive Einstellung in der Gesellschaft sie motiviert, sich selbst operieren zu lassen.

„Das bestätigt, was wir schon seit Langem empfinden. Die kosmetische Chirurgie hat sich etabliert", kommentierte Mark Bermann, zukünftiger AACS-Präsident, die Umfrageergebnisse.

Laut den Umfrageergebnissen ist die Brustkorrektur mit 42 Prozent am stärksten akzeptiert, gefolgt von Face-Lifting und Bauchstraffung (je 32 Prozent). Bei den nicht-operativen Verfahren stehen die Haarentfernung mit dem Laser und die Anwendung von Botulinumtoxin (je 62 Prozent) an oberster Stelle.

Außerdem erklärt über die Hälfte der Befragten, dass sie Familienmitgliedern von ihrer Schönheitsoperation erzählen würden. Rund 20 Prozent können sich vorstellen, in Zukunft einen kosmetischen Eingriff vorzunehmen, während 22 Prozent noch unsicher sind. Umfrageteilnehmer unter 40 Jahren denken doppelt so häufig darüber nach als Ältere.

Quelle: American Academy of Cosmetic Surgery, 28.01.2010


Verkleinerung der männlichen Brust

Laut einer britischen Studie leiden zunehmend mehr Männer unter einer weiblich wirkenden Brust. Ästhetisch-plastische Eingriffe zur Korrektur der sogenannten Gynäkomastie nahmen im vergangenen Jahr in Großbritannien um 80 Prozent zu.

„In diesem Jahr konnten wir einen sprunghaften Anstieg der an Männern durchgeführten Operationen verzeichnen. Ein Grund ist möglicherweise in die stärkere mediale Aufmerksamkeit zu diesem Thema. Dadurch ist Männern klar geworden, welche positiven Ergebnisse durch operative Eingriffe erzielt werden können", vermutet Rajiv Grover, Sekretär der British Association of Aesthetic Plastic Surgeons (BAAPS) . Grundsätzlich nahm die Zahl der kosmetischen Eingriffe bei britischen Männern im vergangenen Jahr um 21 Prozent zu.

Auf der Liste der beliebtesten ästhetisch-plastischen Eingriffe belegt die Verkleinerung von Männerbrüsten mittlerweile den dritten Platz. Ursachen für eine vergrößerte Brustdrüse beim Mann können eine Vermehrung des Drüsengewebes oder Fetteinlagerungen bei sehr starkem Übergewicht sein.

Quelle: BAAPS, 1. Februar 2010


Stillen führt nicht zu Brusterschlaffung, Rauchen schon

Schlaffe und herabhängende Brüste sind bei Frauen die häufigsten Gründe für eine kosmetische Brustoperation. Warum aber bei vielen Frauen mit der Zeit eine Erschlaffung der Brust eintritt, und ob es bestimmte vermeidbare Risikofaktoren gibt war bislang unklar. Eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler konnte durch Untersuchungen die Ursachen der Brusterschlaffung genauer bestimmen.

Plastische Chirurgen von der University of Kentucky befragten 132 Patientinnen, die sich eine Bruststraffung wünschten. Neben der Befragung wurden Aufnahmen der Brüste angefertigt, um den Grad der Erschlaffung zu bestimmen.

Die Untersuchung ergab, dass sich bei 85 Prozent der Frauen mit mindestens einem Kind, die Brustform nach der Schwangerschaft zum Nachteil verändert hat. 35 Prozent berichteten von einer Verkleinerung der Brust und 30 Prozent von einer Vergrößerung. Die weitere Analyse ergab, dass folgende Faktoren eine Brusterschlaffung begünstigen: das Alter der Frau, ein Gewichtsverlust von mindestens 23 Kilogramm, ein hoher Body Mass Index, die Körbchengröße, die Anzahl der Schwangerschaften und das Rauchen.

Das Stillen eines Kindes, die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und mangelnde sportliche Betätigung in Bezug auf den Oberkörper erwiesen sich hingegen als unbedeutende Faktoren.

Quelle: Annals of Plastic Surgery 2010;64(5):579-84



Sechs Faktoren entscheiden über Zufriedenheit mit einer Brustoperation

Einer neuen Studie zufolge sind es mehrere Faktoren, die beeinflussen wie glücklich eine Frau mit ihrer Brustoperation ist. Neben dem Aussehen der Brust nach dem Eingriff spielen demzufolge auch das psychische und sexuelle Wohlbefinden, aber auch die Qualität der Versorgung eine wichtige Rolle.

 Andrea Pusic und ihre Kollegen vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York befragten 48 Frauen, die sich entweder einer Verkleinerung, Vergrößerung oder Rekonstruktion der Brust unterzogen hatten. Sie berichten, dass die Zufriedenheit der Patientinnen mit dem Aussehen der Brust zweifellos der wichtigste Faktor gewesen sei. Doch es seien auch andere Blickpunkte zu Tage gekommen, die sich eher auf das breitere Feld der Lebensqualität bezogen hätten, zum Beispiel das körperliche, psychologische und sexuelle Wohlbefinden. Die Autoren stellten fest, dass operative Eingriffe und Erkrankungen an der Brust Frauen hauptsächlich in sechs Bereichen beeinflussen: der Zufriedenheit mit der „neuen" Brust und mit dem Gesamtergebnis des Eingriffs, dem psychosozialen, sexuellen und körperlichen Wohlbefinden und der Zufriedenheit mit der Qualität der medizinischen Versorgung und Pflege.

Auch wenn diese sechs Bereiche den drei Gruppen von Frauen gemeinsam waren, sei die Gewichtung in den verschiedenen Patientinnengruppen doch unterschiedlich gewesen, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift BMC Women's Health. Das körperliche Wohlbefinden spielte beispielsweise für die Frauen, die sich einer Brustreduktion unterzogen eine sehr wichtige Rolle. Viele von ihnen klagten vor dem Eingriff über Schmerzen und Beeinträchtigungen. Waren diese Probleme nach dem Eingriff beseitigt, erhöhte dies die Zufriedenheit. Auch Frauen, bei denen eine Brustrekonstruktion vorgenommen worden war, werteten das körperliche Wohlbefinden hoch. Für Frauen, die sich einer Brustvergrößerung unterzogen, spielte das körperliche Wohlbefinden dagegen eine weniger wichtige Rolle. Nur wenige von ihnen hatten vor dem Eingriff körperliche Beschwerden gehabt, und auch danach berichteten nur wenige von ihnen von Schmerzen oder Unbehagen.

Quelle:  BMC Women's Health. 2009 May 1;9(1):11

 


Nasenkorrekturen machen selbstbewusst

Ob eine Nasenkorrektur wegen eines Unfalls, aus funktionellen oder aber ästhetischen Gründen erfolgt, die Ergebnisse aus Sicht des Patienten sind auf jeden Fall überzeugend. 

Das ergab eine Befragung von 85 Patienten, die an einer von zwei Kliniken eine Nasenkorrektur vornehmen ließen. Das Ziel war, herauszufinden, wie sich die OP-Resultate aus Sicht der Operierten darstellen.

Dabei setzten die Wissenschaftler um Dr. Dr. Jean-Paul Meningaud von der CHU Pitié-Salpêtrière in Paris eine spezielle Beurteilungsskala ein, die Rhinoplasty Outcomes Evaluation.

Wie die Studienergebnisse - die in der Januarausgabe der Fachzeitschrift Plastic & Reconstructive Surgery erschienen sind - zeigen, stiegen die erzielten Werte nach der Operation bedeutsam an. Dabei spielten Faktoren wie Alter, Geschlecht, Zeit zwischen dem ersten Arztbesuch und der Operation oder der Operationsgrund keine Rolle.

Quelle: Plastic & Reconstructive Surgery 2008; 121(1):251-5


Umfrage zeigt positive Einstellung gegenüber schönheitschirurgischen Eingriffen

Eine Umfrage in 1000 amerikanischen Haushalten hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Befragten kosmetisch-plastische Chirurgie gut findet. Fast ein Drittel von ihnen gab an auch für sich selbst einen solchen Eingriff in Betracht zu ziehen.

Die im Februar 2009 durchgeführte Befragung wurde von der American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS) in Auftrag gegeben.

Frauen ziehen einen schönheitschirurgischen Eingriff eher in Betracht als Männer. Doch diejenigen, die keinen solchen Eingriff in Erwägung ziehen, sagten, dies hätte nichts mit dem zu tun, was andere denken könnten. Fast drei Viertel der Frauen und 69 Prozent der Männer gaben an, dass es ihnen nicht peinlich wäre, wenn sie einen schönheitschirurgischen Eingriff durchführen ließen und andere Leute davon wüssten.

Die Mehrheit der Männer und Frauen (73 Prozent) hat ihre Einstellung gegenüber plastischer Chirurgie in den vergangenen fünf Jahren wenig geändert, auch wenn 20 Prozent sagten, ihre Haltung sei inzwischen wohlwollender.

Unter allen Altersgruppen ziehen laut der Befragung am ehesten die Männer und Frauen zwischen 25 und 34 einen Eingriff in Betracht. Personen zwischen 18 und 24 heißen plastische Chirurgie am ehesten gut, während ältere Menschen zwischen 55 und 64 Jahren kosmetisch-plastischer Chirurgie skeptischer gegenüber stehen.

Quelle: American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS), 16. März 2009


Kleinere Brüste für mehr Lebensqualität und Selbstwertgefühl

Sehr große Brüste führen häufig zu Haltungsschäden, Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich und Kopfschmerzen. Zusätzlich kann sich ein unerwünschtes Hängen der schweren Brüste negativ auf das Selbstwertgefühl der betroffenen Frau auswirken. Eine chirurgische Brustverkleinerung mildert daher nicht nur körperliche Beeinträchtigungen, sondern steigert auch die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl, so das Forschungsergebnis brasilianischer Wissenschaftler.

In einer Studie wurden 30 Patientinnen mit als übergroß diagnostizierter Brust befragt. Die Diagnose basierte auf Messungen der Brustgröße in Zusammenhang mit Beschwerden, die dadurch ausgelöst wurden. Alle Frauen füllten vor sowie 30 und 120 Tage nach der Operation umfangreiche Fragebögen aus u.a. zur selbstempfundenen Lebensqualität und zum Selbstwertgefühl. Die Auswertung zeigt, dass sich das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Frauen in allen Bereichen nach dem Eingriff signifikant verbessert hatten.

Quelle: Aesthetic Plastic Surgery, Online-Publikation vom 19.09.2009


Studie findet Ursachen der Plisseefältchen bei Frauen

Niederländische Wissenschaftler haben herausgefunden, warum Frauen eher unter Fältchen im Mund-Nasen-Bereich leiden als Männer. "Ziel unserer Studie war es, neue Einblicke in das Phänomen zu erhalten, warum Frauen früher und stärkere Fältchen bekommen als Männer", erklärte Dr. Emma C. Paes vom Department of Plastic, Reconstructive and Hand Surgery am Universtiy Medical Center in Utrecht. "Wenn wir die Ursachen für die Unterschiede verstanden haben, können wir möglicherweise auch bessere Strategien für die Behandlung von Fältchen zwischen Oberlippe und Nase finden. 

Die Forscher hatten Hautproben von jeweils zehn Männern und Frauen im Alter zwischen 75 und 93 Jahren untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass die Haut von Frauen im Bereich zwischen Nase und Oberlippe weniger Schweiß- und Talgdrüsen enthält als die der Männer. Dies könnte das natürliche Volumen der Haut beeinflussen.

Außerdem ist dieser Hautbereich bei Frauen weniger stark von Blutgefäßen durchzogen und damit weniger durchblutet. Das könnte nach Ansicht der Forscher ebenfalls die Fältchenbildung beschleunigen könnte. Und nicht zuletzt könnte die engere Verbindung von Muskelfasern rund um den Mund mit der Haut einen nach innen gerichteten Zug entfalten, wodurch die Fältchen tiefer werden.

Zur Behandlung der sogenannten Plisseefältchen stehen derzeit Laser, Botox-Injektionen sowie injizierbare oder implantierbare Füllmaterialien zur Verfügung.

„Wir glauben, dass es wichtig ist, die Gründe dafür zu kenne, warum eine Behandlung erfolgreich ist oder nicht", sagte Paes. „Manchmal muss man dafür an die Basis zurückgehen anstatt immer weiter nach vorn zu stürmen. Letztendlich kann das Basiswissen zu einem Problem den Prozess, die richtige Lösung zu finden, beschleunigen."

Quelle: Aesthetic Surgery Journal 2009, 29(6): 467-72.


Die perfekte Brust – Fachvereinigung bewertet zeitgemäße Operationsmethoden

Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) informiert über die Besonderheiten, Vorteile und Risiken aktueller Behandlungen zur Brustvergrößerung

München, 01.08.2008 - Der Sommer ist heiß: Bikinis und knappe Kleidung sind jetzt angesagt und jeder möchte einen möglichst perfekten Körper präsentieren. Für Frauen sind besonders die Form und die Größe der Brust nicht nur ein wichtiger Aspekt ihrer körperlichen Erscheinung, sondern auch ein wesentlicher Teilaspekt ihres Selbstverständnisses. „Brustoperationen sind die am meisten gefragten Eingriffe bei Frauen, gefolgt von Fettabsaugen und Nasenoperationen", weiß Professor Christian J. Gabka, Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) und ausgewiesener Spezialist für Brustoperationen. Allerdings ist nicht jede Methode für jede Patientin gleichermaßen geeignet. „Abhängig von den individuellen Körpereigenschaften und den persönlichen Wünschen und Erwartungen sind unterschiedliche Techniken zu empfehlen", so Gabka weiter. „Darüber hinaus kursieren in den Medien Berichte über Behandlungen zur Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure, zu deren Langzeitwirkung es noch keine gesicherten Studien gibt." Im Sinne einer patientenorientierten Beratung stellt die VDÄPC daher nachfolgend aktuell diskutierte Methoden vor und informiert über ihre Vor- und Nachteile.

Vergrößerung mit Eigenfett - Von der Hüfte in die Brust?
Eine relativ neue Methode ist die Brustvergrößerung mit köpereigenem Fettgewebe. Dabei werden Fett- und Stammzellen aus dem Gewebe der Patientin entnommen und die Brust damit unterspritzt. Im Vorfeld der Operation muss das Unterhautfettgewebe der Brust für die spätere Injektion ‚aufgelockert‘ werden. Hierzu ist das vierwöchige Tragen eines speziellen Saug-BHs notwendig. Diese Operation ist sehr aufwändig und dauert aufgrund der Fettgewinnung, -aufbereitung und -injektion fast dreimal länger als eine herkömmliche Brustvergrößerung mittels Implantat. Der Vorteil von einer Stammzellen- und Eigenfetttherapie ist die gute Verträglichkeit. „Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist sehr körperfreundlich. Da hier mit körpereigenem Gewebe gearbeitet wird, lösen die Zellen keine Abwehrreaktionen aus" erklärt Professor Gabka. „Die Patienten können bei dieser Methode eine Vergrößerung um bis zu einen Cup erreichen." Eine endgültige Beurteilung des Ergebnisses ist jedoch erst fünf bis sechs Monate nach der Operation möglich. Insgesamt verliert die Brust bis dahin 40 bis 50 Prozent an Volumen im Vergleich zum Zeitpunkt unmittelbar nach der Operation. Nachteile dieser Methode sind die relativ hohen Kosten sowie gegebenenfalls ein häufig erforderlicher Zweiteingriff.

Hyaluronsäure - Faltenkiller oder Brustvergrößerer?
Die Brustvergrößerung durch Macrolane, einer Hyaluronsäure, wird vom Hersteller derzeit als die neueste Entdeckung in der ästhetisch-plastischen Chirurgie gehandelt. Positiv hervorgehoben wird bei dieser Methode, dass sie ohne einen operativen Eingriff erfolgt und schnell und weitgehend narbenfrei verläuft. Professor Gabka sieht die Methode jedoch kritisch: „Problematisch ist, dass zu dieser Behandlungsart noch keine empirischen Langzeitstudien vorliegen und man daher nicht mit Sicherheit sagen kann, ob der synthetische Stoff Macrolane im Brustdrüsengewebe zu Zysten- oder Granulombildung führt. Außerdem kann eine entsprechende Fremdkörperreaktion die Erkennung von Brustkrebs erschweren." Zudem ist die Behandlung mit Hyaluronsäure vergleichsweise teurer. Alle neun bis zwölf Monate muss das Mittel neu injiziert werden, um das gewünschte Brustvolumen zu erhalten. Aus Erfahrungsberichten sind darüber hinaus auch Schwierigkeiten bei der korrekten Einbringung der Hyaluronsäure bekannt.

Silikon-Implantat - Der Klassiker hält, was er verspricht!
Die Brust mit Silikongel-Implantaten zu vergrößern ist wohl die bekannteste Methode. Dieser „Klassiker" wird seit den Anfängen der operativen Brustaugmentation eingesetzt und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. „Heute sind Silikonimplantate auslaufsicher und werden in den unterschiedlichsten Größen und Formen angeboten. Die Patienten erhalten so langfristig ihre gewünschte Brust", erklärt Gabka. Neben Silikonkissen werden auch Kochsalzimplantate zur Brustvergrößerung genutzt. Sie ermöglichen besonders bei unterschiedlich großen Brüsten eine individuelle Anpassung. So kann bei bestimmten Modellen eine Angleichung der Implantatgröße noch bis zu sechs Monate nach dem Eingriff ambulant durchgeführt werden. Mit Hydrogel gefüllte Silikonhüllen sind in Deutschland eine ebenfalls zugelassene Methode. Sojaöl-Implantate dürfen hingegen seit einigen Jahren aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden.

Zufrieden mit dem Ergebnis - Sorgfältige Arztwahl ist Pflicht
Wie jede Operation birgt auch die Brustvergrößerung gewisse Risiken. Um eine höchstmögliche Sicherheit und Qualität bei der Behandlung zu gewährleisten, ist es wichtig sich im Vorfeld umfassend zu informieren. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist unumgänglich, um die zur Verfügung stehenden Methoden zu bewerten und die für den eigenen Körper am besten geeignete auszuwählen. Fachärzte in ihrer Nähe finden Interessierte unter www.vdaepc.de. Zusätzlich kann hier unter „Aktuelles & Presse" eine Beratungs-Checkliste heruntergeladen werden. Sie bietet Patienten eine praktische Anleitung für ihr Beratungsgespräch.

 


Hyaluronsäure für junge Augen

NEWPORT BEACH (MedCon) - Mit zunehmendem Alter verändert sich das Erscheinungsbild der Augen. Die Haut wird dünner und weniger elastisch, die Brauen können nach unten sacken, das Oberlid kann absinken und die Knochen um die Augenpartie erscheinen prominenter. Gute Behandlungsergebnisse lassen sich durch Unterspritzungen mit Hyaluronsäure erzielen, so ein neuer Artikel im Aesthetic Surgery Journal.

Operative Faceliftings waren lange Zeit der Standard in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. In einer neuen Studie zeigte sich, dass auch Injektionen mit Hyaluronsäure-Fillern eine Option darstellen.

„Wenn man im Bereich der Augenbrauen Volumen hinzufügt, erscheint das Auge größer und voller und es ist weniger Oberlid zu sehen", weiß Studienautor Dr. Val Lambros, plastischer Chirurg in Newport Beach, Kalifornien. Das seien alles Charakteristika eines jugendlich aussehenden Auges, so der Experte weiter.

Allerdings gilt gerade bei den Augen: Weniger ist oft mehr. „Bei Eingriffen an den Augenbrauen sollte nicht übertrieben werden", so Dr. Lambros. „Die meisten Patienten, die sich die Augenbrauen mit Hyaluronsäure unterspritzen lassen, beginnen mit kleinen Mengen des Fillers und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden."

Die Anwendung im Augenbrauenbereich sei ein komplizierter Vorgang, der viel Geschick und Erfahrung voraussetzt, betont Dr. Lambros. Deshalb sollten sich Patienten für die Prozedur an einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie wenden.

Quelle: Aesthetic Surgery Journal 2009 May-Jun; 29 (3): 174-9.  


Stirnlifting hilft gegen Migräne

Einer neuen Studie zufolge gibt es Hoffnung für Menschen, die an schwerer und häufiger Migräne leiden und bei denen konventionelle medikamentöse Behandlungsansätze nicht mehr helfen. Ein Lifting im Stirnbereich kann anscheinend nicht nur die „Jahre", sondern auch Kopfschmerzattacken verschwinden lassen.

In der Fachzeitschrift Plastic and Reconstructive Surgery berichten amerikanische Forscher um den plastischen Chirurgen Dr. Bahman Guyuron vom University Hospitals Case Medical Center, dass die „operative Behandlung von Migränekopfschmerzen sicher und wirksam ist". Zudem könne dieser kurze Eingriff enormen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten haben - und gleichzeitig störende Falten entfernen.

Schon seit fast zehn Jahren arbeiten Forscher an dem Konzept, dass Migräne entsteht, wenn die Äste des Drillingsnervs gereizt sind. Werden die Muskeln um diese Verästelungen herum „ausgeschaltet", hören die Kopfschmerzen auf. Aus diesem Grund finden einige Patienten auch Erleichterung von ihren Kopfschmerzen, nachdem ihnen das Antifaltenmittel Botox injiziert wurde.

In ihrer Studie „deaktivierten" die Forscher aus Cleveland bei 49 Patienten die Kopfschmerz-auslösenden Muskelpartien. Bei den meisten Patienten entsprach der Eingriff einem traditionellen Stirnlifting. Als Vergleichsgruppe dienten 26 Migräne-Patienten, die nur scheinbar behandelt wurden.

Nach einem Jahr waren bei 57 Prozent, der tatsächlich behandelten Patienten die Migränekopfschmerzen komplett verschwunden - in der Vergleichgruppe waren es dagegen nur zwei Prozent. Eine mindestens 50-prozentige Linderung der Kopfschmerzen wurde sogar bei 83 Prozent der tatsächlich behandelten Patienten erreicht.

„Wenn es um die Behandlung von Migräne geht, denkt man möglicherweise nicht als allererstes an den plastischen Chirurgen. Doch wir sind häufig an Eingriffen an peripheren Nerven beteiligt und behandeln dort auftretenden Schmerzen.", so Guyuron.

Quelle: Plastic and Reconstructive Surgery. 124(2):461-468, August 2009  


Injektionen gegen Falten beliebt und akzeptiert

NEW YORK (MedCon) - Eine neue Umfrage des Forschungsarms der Amerikanischen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie hat ergeben, dass Patienten heutzutage offen zu ihren Botox- oder Hyaluronsäure-Behandlungen stehen. Neun von zehn Personen erzählen anderen davon und stoßen damit auf viel Unterstützung.

„Mit einer ähnlichen Umfrage vor vier Jahren hatten wir bereits den Mythos widerlegt, dass die typischen Botox-Patienten Hollywood-Stars und Unternehmersgattinnen seien", sagte Dr. Laurie Casas, der als plastischer Chirurg in Chicago tätig ist und dem Forschungsbereich der Gesellschaft als Präsident vorsteht. „Jetzt zeigt die neue Umfrage, dass Faltenbehandlungen mit ästhetischen Injektionen inzwischen etabliert sind und eine Option für jede Frau darstellen."

Die Umfrage ergab, dass die typische Patientin für ästhetische Injektionen, wie Botox oder die Unterspritzung mit Hyaluronsäure, verheiratet ist, Kinder hat, zwischen 41 und 55 Jahre alt ist und ein Haushaltseinkommen von unter 100.000 US-Dollar hat. Zudem stellte sich heraus, dass Frauen, die sich mit ästhetischen Injektionen behandeln lassen im Allgemeinen sehr gesundheitsbewusst sind. Die meisten machen regelmäßig Sport und ernähren sich gesund.

„Interessanterweise ließen sieben von zehn Botox-Patienteninnen auch eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure machen", sagte Dr. Casas. „Bei vielen Patienten ist die Faltenbehandlung mit Botox oder Hyaluronsäure sehr erfolgreich. Trotzdem müssen sich Patienten im Klaren darüber sein, dass - auch wenn Injektionen keine Operationen sind - ihre Anwendung dennoch eine medizinischer Eingriff ist, der nur von speziell ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden sollte."

Quelle: American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS), 1. Juni 2009  


Zufriedenheit über Brustvergrößerung

Einer neuen Studie zufolge sind es mehrere Faktoren, die beeinflussen wie glücklich eine Frau mit ihrer Brustoperation ist. Neben dem Aussehen der Brust nach dem Eingriff spielen demzufolge auch das psychische und sexuelle Wohlbefinden, aber auch die Qualität der Versorgung eine wichtige Rolle.

  Andrea Pusic und ihre Kollegen vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York befragten 48 Frauen, die sich entweder einer Verkleinerung, Vergrößerung oder Rekonstruktion der Brust unterzogen hatten. Sie berichten, dass die Zufriedenheit der Patientinnen mit dem Aussehen der Brust zweifellos der wichtigste Faktor gewesen sei. Doch es seien auch andere Blickpunkte zu Tage gekommen, die sich eher auf das breitere Feld der Lebensqualität bezogen hätten, zum Beispiel das körperliche, psychologische und sexuelle Wohlbefinden. Die Autoren stellten fest, dass operative Eingriffe und Erkrankungen an der Brust Frauen hauptsächlich in sechs Bereichen beeinflussen: der Zufriedenheit mit der „neuen" Brust und mit dem Gesamtergebnis des Eingriffs, dem psychosozialen, sexuellen und körperlichen Wohlbefinden und der Zufriedenheit mit der Qualität der medizinischen Versorgung und Pflege.

Auch wenn diese sechs Bereiche den drei Gruppen von Frauen gemeinsam waren, sei die Gewichtung in den verschiedenen Patientinnengruppen doch unterschiedlich gewesen, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift BMC Women's Health. Das körperliche Wohlbefinden spielte beispielsweise für die Frauen, die sich einer Brustreduktion unterzogen eine sehr wichtige Rolle. Viele von ihnen klagten vor dem Eingriff über Schmerzen und Beeinträchtigungen. Waren diese Probleme nach dem Eingriff beseitigt, erhöhte dies die Zufriedenheit. Auch Frauen, bei denen eine Brustrekonstruktion vorgenommen worden war, werteten das körperliche Wohlbefinden hoch. Für Frauen, die sich einer Brustvergrößerung unterzogen, spielte das körperliche Wohlbefinden dagegen eine weniger wichtige Rolle. Nur wenige von ihnen hatten vor dem Eingriff körperliche Beschwerden gehabt, und auch danach berichteten nur wenige von ihnen von Schmerzen oder Unbehagen.

Quelle:  BMC Women's Health. 2009 May 1;9(1):11  


Schönheit kennt kein Alter - Kleine Eingriffe für natürliche Attraktivität

Lidkorrektur, Faltenbehandlung und Haartransplantation: Immer mehr Frauen und Männer erfüllen sich den Wunsch nach einem frischen und jüngeren Aussehen durch einen ästhetischen Eingriff. Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) präsentiert die häufigsten Verfahren zur Verjüngung des Gesichts und erläutert Abläufe, Wirkung und Heilungsprozesse.

München, 19.11.2008 - Im Winter, wenn es draußen nass und kalt ist, fühlen sich viele Menschen müde und erschöpft. Ausreichend Schlaf, Sport, gesunde Ernährung und frische Luft helfen gegen ein abgespanntes und mattes Aussehen. Doch nicht alle altersbedingten Veränderungen im Gesicht lassen sich durch einen gesunden Lebensstil korrigieren. Ästhetisch-Plastische Verfahren können Falten glätten, Gesichtszüge straffen und damit nachhaltig das Aussehen verbessern. „Bereits kleine Eingriffe geben dem Gesicht seine jugendliche Frische wieder", weiß Professor Christian J. Gabka, Präsident der VDÄPC. „Zeitgemäße Methoden, die individuell und sensibel eingesetzt werden müssen, ermöglichen es, ein Gesicht so zu verjüngen, dass es weiterhin natürlich schön aussieht. Eine maskenhafte Mimik, in der keine Emotionen zu erkennen sind, ist nicht das Ziel von gelungener ästhetischer Chirurgie."

Welche Verfahren es im Gesichtsbereich gibt und was dabei zu beachten ist, erfahren Interessierte am besten in einem ausführlichen Beratungsgespräch direkt beim Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die am häufigsten durchgeführten „Schönheitskorrekturen" im Gesicht werden im Folgenden vorgestellt.

Übersicht über die gefragtesten Eingriffe zur Gesichtsverjüngung

Frauen:
1. Faltenbehandlung mittels Botulinumtoxin
2. Lidkorrektur
3. Lifting (Facelift/Stirnlift)

Männer:
1. Lidkorrektur
2. Haartransplantation
3. Lifting (Facelift/Stirnlift)

Frauen stehen ästhetischen Operationen und Behandlungen nach wie vor aufgeschlossener gegenüber als Männer. Laut einer Schätzung der VDÄPC werden 50 Prozent der ästhetisch-chirurgischen Eingriffe bei Frauen im Gesichtsbereich durchgeführt.
Jedoch steigt die Zahl der Männer, die die Möglichkeiten der ästhetisch-plastischen Chirurgie nutzen, um frischer und attraktiver zu wirken. Rund 15 Prozent aller Maßnahmen werden inzwischen bei ihnen durchgeführt, schätzt Präsident Gabka, davon etwa 75 Prozent im Gesicht.

Faltenbehandlung mittels Botulinumtoxin
Die wohl bekannteste Art der Gesichtsverjüngung ist die gezielte Behandlung mit Botulinumtoxin. Um Mimik-Falten, hauptsächlich im Stirn- und Augenbereich, zu glätten, wird eine geringe Menge des Mittels direkt in die Muskulatur der betreffenden Stelle injiziert und mindert somit die Aktivität der behandelten Gesichtspartie. Die Wirkung ist nicht sofort sichtbar, sondern tritt erst nach ein paar Tagen ein. Nach dem Eingriff kann es in Einzelfällen zu leichten Schwellungen, Rötungen und Blutergüssen kommen. Um das Ergebnis nicht zu gefährden, sollten Botox-Patienten nach der Behandlung mindestens vier Stunden keinen Sport machen und den Kopf in aufrechter Position behalten. Unmittelbar nach der Therapie kann man wieder arbeiten. Um das erzielte Ergebnis zu halten, muss die Injektion alle vier bis sechs Monate wiederholt werden, wobei sich die Behandlungsintervalle verlängern.

Lidkorrektur
Eine Lidkorrektur, auch Lidplastik genannt, strafft erschlaffte Lider, mindert Augenfältchen und korrigiert Tränensäcke. Nach der Operation erscheint der Lidbereich geglättet, natürliche Lachfältchen hingegen bleiben. Hierfür werden überschüssige Haut und Fettpölsterchen an Ober- und/oder Unterlidern entfernt. Die Haut und die Muskulatur rund um das Auge werden gestrafft. Nach dem Eingriff kommt es zu Schwellungen, die meist nach zwei Tagen abklingen. Auftretende Blutergüsse sind nach etwa einer Woche unsichtbar. Die Fäden werden in der Regel eine Woche nach dem Eingriff gezogen. Danach sind die Patienten wieder fit für den Beruf.

Facelift
Das Facelift ist ein „Klassiker" unter den Schönheitsoperationen. Es kann das Aussehen um bis zu zehn Jahre verjüngen und sorgt für einen frischen Gesichtsausdruck. Häufig ist das Lifting eine Kombination aus der Straffung von Schläfen, Wangen und Hals. Bei einem Facelift wird die Schnittführung hinter der Haargrenze angesetzt. Auf diese Weise kann das unter der Haut liegende Gewebe und somit die erschlaffte Mimikmuskulatur gestrafft werden. Die Operation dauert je nach Befund zwei bis drei Stunden und wird unter Vollnarkose oder im Dämmerschlaf durchgeführt. Nach der Operation wird oft ein Spannungsgefühl empfunden, auch mit Schwellungen und Blutergüssen ist zu rechnen. Die meisten Patienten beginnen zehn Tage nach dem Eingriff wieder mit ihrer Arbeit.

Haartransplantation
Viele Männer leiden unter erblich bedingtem Haarausfall. Wenn sich Geheimratsecken zeigen und die Frisur ausdünnt, machen sich viele von ihnen darüber Gedanken, wie sie ihr ehemals volles Haar wiedererlangen können. Eine Möglichkeit bietet die Haartransplantation, bei der intakte Haarwurzeln aus dem vollen Haar am Hinterkopf entnommen und an die kahleren Stellen verpflanzt werden. Hier gibt es verschiedene Methoden, etwa die Lappen-, Punkt- oder Streifentechnik. Welche Technik die passende für den Patienten ist, entscheidet der behandelnde Arzt. Nach dem etwa zwei- bis vierstündigen Eingriff entwickelt sich zunächst ein Wundschorf, der nach circa zwei Wochen komplett abgeheilt ist. Die verpflanzten Haare können kurzfristig sogar wieder ausfallen, wachsen dann aber kraftvoll nach und geben dem Träger oder der Trägerin eine natürlich aussehende Frisur.

Beratung ist Pflicht
Bei allen ästhetischen Eingriffen gilt: Die Beratung durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und die professionelle Umsetzung des Eingriffs sind das A und O für ein positives natürlich wirkendes Ergebnis. Wichtig ist, dass die Chirurgen einer angesehenen Fachvereinigung wie der VDÄPC angehören und langjährige Erfahrung im Bereich ästhetisch-plastischer Chirurgie haben. Auf www.vdaepc.de können unter „Service & Informationen" anhand einer Postleitzahlensuche Fachärzte in der Nähe gefunden werden. Eine Beratungs-Checkliste unter „Ästhetische Operationen" bereitet Interessierte auf ihr Beratungsgespräch vor.

Bei Interesse an einem Interview, Statement oder Bedarf an näheren Informationen wenden Sie sich bitte an fischerAppelt Kommunikation.  


12 Fragen für mehr Sicherheit bei Schönheitsoperationen

  • Die Beratungs-Checkliste der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) sorgt für mehr Qualität und Sicherheit bei Schönheitsoperationen.
  • Eine kompetente Beratung durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist die Basis einer erfolgreichen Behandlung.

München, den 21. Februar 2008 - Schönheitsoperationen liegen im Trend. Ein ästhetisches Äußeres wird heute gleichgesetzt mit einem gesunden und attraktiven Lebensstil. Angesichts der steigenden Nachfrage setzt sich die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) für mehr Sicherheit, Qualität und patientenorientierte Beratung ein. Denn immer wieder kommen Patienten schlecht informiert und mit wenig realistischen Vorstellungen in die Praxis. Seriöse Fachärzte wissen im Beratungsgespräch damit verantwortungsvoll umzugehen. Doch zunehmend praktizieren auf dem Feld der Schönheitschirurgie auch nicht ausreichend qualifizierte Mediziner. Eine Entwicklung, die nicht selten zu mangelhaften Operationsergebnissen führt.

Mit ihrer Beratungs-Checkliste wollen die in der VDÄPC vertretenen Fachärzte den Patienten eine praktische Orientierungshilfe an die Hand zu geben. Sie enthält zwölf Aspekte, die grundsätzlich vor einer ästhetischen Operation beachtet und mit dem Facharzt besprochen werden sollten.

Die VDÄPC Beratungs-Checkliste

1. Sprechen Sie mit mindestens einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Der Begriff „Schönheitschirurg" ist nicht geschützt und gibt keinerlei Hinweis auf die Ausbildung und die Qualität des Arztes. Die Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" steht hingegen für eine mindestens sechsjährige Weiterbildung mit entsprechenden Prüfungen, umfassender Operationserfahrung und psychologischen Grundkenntnissen. Sie ist damit ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Wenn Sie nicht ganz sicher sind oder gerne eine zweite Meinung einholen möchten, kontaktieren Sie mindestens einen weiteren Facharzt. Eine Liste der Fachärzte in ganz Deutschland finden Sie im Internet unter www.vdaepc.de.

2. Bereiten Sie sich vor
Schon im Vorfeld des Gespräches mit dem Arzt sollten Sie sich überlegen, was Sie gerne besprechen möchten. Notieren Sie Ihre Fragen und informieren Sie sich über die geplante Behandlung. So können Sie gezielt die Themen ansprechen, die Ihnen wichtig sind.

3. Seien Sie ehrlich
Sprechen Sie offen über Ihre Beweggründe für den Eingriff und erzählen Sie von etwaigen Vorerkrankungen. Ihre medizinische Vorgeschichte und Ihre Lebenssituation helfen dem Chirurg, Ihre Motive richtig einzuschätzen. Ein seriöser Facharzt führt ein Beratungsgespräch ergebnisoffen und rät Ihnen unter Umständen von einem Eingriff ab.

4. Gehen Sie nicht alleine zum Beratungsgespräch
Eine Begleitperson beim Gespräch mit dem Arzt hilft Ihnen im Nachhinein die Themen noch einmal zu reflektieren und Pro- und Contra-Gründe abzuwägen.

5. Achten Sie auf das Umfeld
Nicht nur der Eingriff selbst, auch die Ausstattung, Umgebung und die hygienischen Verhältnisse einer OP-Einrichtung sind von Bedeutung. Bitten Sie den Arzt, Ihnen die Räumlichkeiten zu zeigen und fragen Sie nach der Ausbildung des Personals.

6. Hören Sie genau zu und stellen Sie Fragen
Lassen Sie sich ausführlich über den geplanten Eingriff aufklären und hören Sie genau zu. Wenn Sie etwas nicht verstehen oder es zu schnell geht, fragen Sie in jedem Fall nach. Scheuen Sie sich auch nicht vor den Themen Schmerzen, Risiken und Komplikationen.

7. Prüfen Sie, ob Sie alles verstanden haben
Das Beratungsgespräch ist die Basis für Ihre Sicherheit und ein erfolgreiches Ergebnis. Sie sollten alles verstanden haben, was Sie besprochen haben und nicht mit unbeantworteten Fragen die Praxis verlassen. Vereinbaren Sie gegebenenfalls ein zweites Beratungsgespräch.

8. Akzeptieren Sie keinen Zeitdruck
Ein ästhetisch-plastischer Eingriff ist eine sehr persönliche Entscheidung, die nie unter Druck getroffen werden sollte. Nehmen Sie sich für Ihre Entscheidung mindestens eine Woche Bedenkzeit.

9. Vermeiden Sie Billig- und Lockangebote
Bei einem chirurgischen Eingriff zu sparen, kann fatal sein. Angebote, bei denen der Preis im Vordergrund steht, sind wenig vertrauenswürdig. Lassen Sie sich vor der Operation einen Kostenvoranschlag erstellen und erläutern.

10. Sicherheit geht vor
Klären Sie bereits vor dem Eingriff ab, wer im Fall einer Komplikation die Kosten für einen Korrektureingriff übernimmt. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Arzt haftpflichtversichert ist.

11. Bleiben Sie realistisch
Verwechseln Sie Chirurgie nicht mit Magie - auch Ärzte haben Grenzen. Fragen Sie den Arzt explizit, wie realistisch Ihre Erwartungen sind und lassen Sie sich Ergebnisbilder von ähnlichen Eingriffen zeigen.

12. Denken Sie auch an danach
Die Heilungsphase ist oft sehr anstrengend. Besprechen Sie, wie die Nachsorge durch Arzt und Personal aussieht, ob es ein Aufnahmekrankenhaus oder Zimmer gibt und wann Sie problemlos wieder arbeiten können.  

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist seit 2005 ein anerkannter Facharzttitel. Damit wurde die ursprüngliche Bezeichnung „Plastischer Chirurg" um den Zusatz „Ästhetischer Chirurg" ergänzt und so der entsprechenden Weiterbildungsphase auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie Rechnung getragen.

Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie verfügen über eine mindestens sechsjährige Ausbildung. Nach Abschluss des Studiums der Humanmedizin und dem Erhalt der Approbation durchläuft der Arzt zunächst eine zweijährige Basisweiterbildung im Bereich Chirurgie. Anschließend folgen vier Jahre auf dem Spezialgebiet der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie sowie davon fakultativ ein Jahr in einem anderen Gebiet der Chirurgie, Anästhesiologie, Frauenheilkunde oder der Pathologie. Insgesamt wird der Arzt bis zum Ende seiner Ausbildung über 600 Eingriffe selbstständig unter Anleitung eines erfahrenen Facharztes durchgeführt haben. Nach diesen umfassenden praktischen Erfahrungen und theoretischen Kenntnissen legt der Arzt eine entsprechende Facharztprüfung an der jeweiligen Landesärztekammer ab, bevor er offiziell den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" tragen darf.

Wichtig: Der Begriff „Schönheitschirurg" ist nicht geschützt und gibt keinerlei Hinweis auf die Ausbildung und die Qualität des Arztes. Bei der Suche nach dem geeigneten Arzt für einen ästhetisch-plastischen Eingriff ist daher allein die Facharztbezeichnung ein staatlich geprüftes und vertrauenswürdiges Qualitätsmerkmal.