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Liposuktion

Liposuktion ist der Fachbegriff für den medizinischen Eingriff der Fettabsaugung. Es handelt sich dabei um einen operativen Eingriff, bei dem Fettgewebe entfernt wird. Im Folgenden soll erläutert werden, wie sich der Ablauf der Fettabsaugung gestaltet, welche Kosten für den Patienten anfallen und welche Risiken bei dieser Behandlung bestehen.

Der Ablauf einer Fettabsaugung

Als erster Ansprechpartner für diese Behandlung bietet sich der Hausarzt an. Er kann gegebenenfalls an Experten vermitteln, die den kosmetischen Eingriff durchführen. Eine Fettabsaugung wird unter anderem dann durchgeführt, wenn eine krankhafte Fettgewebsvermehrung vorliegt (bei Lipödemen; aus hormonellen Gründen oder als Folge einer Krebserkrankung).

Der behandelnde Arzt wird vor dem Eingriff mit einem Stift die zu behandelnden Areale auf dem Körper des Patienten markieren (beispielsweise Oberschenkel, Bauch, Po). Die Behandlung beginnt dann zunächst mit einem minimalen Einschnitt in den markierten Bereichen, durch den die Absaugkanüle in das Fettgewebe eingeschoben werden kann. Entgegen eines oft vorherrschenden Eindrucks wird nach dem ersten Kanüleneinschub nicht sofort mit einem Absaugvorgang begonnen. Tatsächlich wird durch sie zunächst eine Spülflüssigkeit in die gewählten Körperareale gespritzt.

Liposuktion

In der Spülflüssigkeit enthalten sind sowohl ein Betäubungsmittel als auch Präparate, welche die lokalen Fettzellen aufweichen. Nach einer Einwirkzeit von etwa 60 Minuten wird dann die tatsächliche Absaugung durchgeführt. Das aufgeweichte Fett wird zusammen mit der Spülflüssigkeit im Verhältnis 1:1 durch den eingangs getätigten Einschnitt abgesaugt.

Noch auf dem Operationstisch wird abschließend ein Kompressionsverband angelegt. Der Verband begünstigt das natürliche Zusammenziehen der Haut nach dem Eingriff und verhindert, dass sich die durch die Absaugung entstandenen Hohlräume mit Gewebsflüssigkeit füllen. Üblich und empfohlen ist, nach dem Eingriff noch 24 Stunden in der Klinik zu verweilen, sodass gegebenenfalls auftretende Komplikationen sofort behandelt werden können.

Kosten einer Fettabsaugung

Fettabsaugungen werden bisher nicht von den Krankenkassen übernommen, da sie bisher nur als ästhetische und damit nicht medizinisch notwendige Operation anerkennt sind. Es handelt sich damit um eine Privatleistung, die ungefähr zwischen 1500 und 6000 Euro liegt. Der Kostenpunkt wird im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt geklärt.

Was gilt es zu beachten / Welche Risiken gibt es?

Eine Fettabsaugung ist eine kosmetische Operation. Wie bei allen Eingriffen existiert also die Möglichkeit von Komplikationen. Speziell bei diesem Eingriff kommt es in Deutschland jedoch zu sehr wenigen Zwischenfällen. Risiken bestehen insbesondere dann, wenn die Operation mit mangelnder Rücksicht auf Hygiene vorgenommen wird und dadurch Infektionen entstehen oder eine zu große Menge Fett abgesaugt wird (4 Liter Fett sind das sichere Maximum pro Eingriff). Haben Sie weitere Fragen. Nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf.

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