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Kinnkorrektur mit Implantaten / Kinnimplantat


Die Behandlungsgründe für eine Kinnkorrektur

Bei ästhetisch-chirurgischen Eingriffen nehmen Kinnimplantate eine besondere Stellung ein. Sie sind erwünscht, wenn die Kinnpartie durch eine unglückliche, genetisch bedingte Knochenstellung sehr schwach und mit wenig Profil ausgebildet ist. Daher spricht der Laie auch von einem sogenannten fliehenden Kinn. Der Facharzt bezeichnet diese Fehlstellung bei einer verkümmerten Kinnpartie als Mikrogenie, bei einem nur schwach ausgeprägten, zurückweichenden Kinn-Profil als Retrogenie. Beides wird ästhetisch als unschön empfunden und stört den harmonischen Gesamteindruck des Gesichts empfindlich. Bei einer Kinnvergrößerung wird das schwach ausgebildete Knochen- und Muskelmaterial im Kinnbereich durch ein Implantat behutsam aufgepolstert. Das Ergebnis ist ein im harmonischen Zusammenspiel völlig neu wirkendes und optisch ansprechendes Gesicht.


Die Vorbereitung auf eine Kinnkorrektur

Vor dem Eingriff einer Kinnkorrektur steht ein ausführliches Erstgespräch. Wir schauen uns dabei genau den Knochenbau im Kinnbereich an und erklären Ihnen ausführlich, was im Einzelfall machbar ist. Abgeklärt wird auch, ob ein Silikonimplantat oder ein Proplastimplantat eingesetzt wird. Eine realistische Einschätzung des zu erwartenden Ergebnisses wird dabei Teil des Beratungsgesprächs sein: Das Wunschkinn lässt sich am ehesten unter Berücksichtigung der Gesamtproportionen aller Gesichtspartien erreichen. Des Weiteren wird bei der Vorbereitung abgeklärt, ob eine örtliche Betäubung (der Regelfall) oder eine Vollnarkose während der Operation angewandt wird.


Die Operationsmethoden einer Kinnkorrektur

Bei der Durchführung einer Kinnvergrößerung stehen uns zwei Methoden zur Verfügung: entweder von innen durch die Mundhöhle oder von außen durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Kinns. Von vielen Patienten wird die Operationsmethode durch die Mundhöhle bevorzugt, da sie keine sichtbaren Narben hinterlässt. Bei beiden Methoden wird das Kinnimplantat vorsichtig auf den Kinnknochen aufgebracht, die entsprechenden Muskelpartien werden anschließend vernäht. Insgesamt dauert der ambulant durchgeführte Eingriff rund 45 Minuten.


Die Nachbehandlung einer Kinnkorrektur

Nach dem Eingriff können die Patienten nach wenigen Minuten in Begleitung nach Hause gehen. Die Kinnpartie, die durch eine flexiblen Verband ca. 10 Tage lang gestützt werden sollte, muss während dieser Zeit unbedingt ruhig gehalten werden. Nach etwa 14 Tagen können Tätigkeiten wie Arbeit und Sport wieder aufgenommen werden. Bereits nach etwa 8 Tagen werden in der Praxis die Fäden gezogen, bei einer OP durch die Mundhöhle lösen sie sich von selber auf. Verrutscht das Implantat, ist eventuell ein zweiter korrigierender Eingriff zur Fixierung notwendig.


Mögliche Risiken einer Kinnkorrektur

Eine Kinnkorrektur birgt wie jede Operation gewisse Risiken über die Sie vor der Operation ausführlich aufgeklärt werden. Blauen Flecken und Blutergüssen lässt sich mit einem Kühlkissen gut entgegen wirken. Wird die OP durch die Mundhöhle durchgeführt, kann es gelegentlich zu Infektionen kommen. Daher sollte den Anweisungen des behandelnden Arztes zur Vorbeugung solcher Nachwirkungen unbedingt Folge geleistet werden.