Behandlungsdauer | 2-3 Stunden, je nach Befund | |
Betäubung | Allgemeinnarkose | |
Klinikaufenthalt | 2-3 Tage | |
Schonzeit | 10-14 Tage | |
Narben | im Bikini-Bereich | |
Sport | 4-6 kein Sport | |
Besonderheiten | 4-6 Bauchgurt |

Eine schlanke Taillen- und Bauchregion sind besonders bei Frauen für das gesamte ästhetische Aussehen sehr wichtig.
Eine Ausdehnung der Bauchdecke kann zum einen Veranlagung sein oder wird durch massive Gewichtsabnahmen oder Schwangerschaften hervorgerufen und lässt sich häufig weder durch Sport noch durch Massagen beheben. Die so genannte Bauchfettschürze kann zum einen zu einem gestörten Verhältnis zum eigenen Körper und damit psychischen Problemen führen und zum anderen auch Beschwerden wie Pilzinfektionen in der Bauchfalte verursachen. Durch das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln in Folge einer starken und lang bestehenden Ausdehnung der Bauchdecke können zudem Rückenschmerzen und Haltungsschäden entstehen. Die Gründe für eine Bauchdeckenstraffung / Bauchdeckenplastik sind vielfältig.
Vor einer Bauchdeckenstraffung / Bauchdeckenplastik sollte das Idealgewicht erreicht werden, durch diätetisch und sprtliche Maßnahmen zum Beispiel. Hierdurch beeinflussen Sie positiv Ihr Operationsergebnis.
Für den Patienten gilt zur Vorbereitung auf diese Operation, möglichst einige Wochen vorher auf Alkohol und Nikotin sowie unbedingt auf blutverdünnende Medikamente zu verzichten.
Je nach Ausdehnung der Bauchstraffung / Bauchdeckenplastik sollte ein stationärer Aufenthalt von 1-2 Tagen eingeplant werden.
Bei der Fettschürzenabtragung wird der Haut- und Fettüberschuss im Bereich des Unterbauches entfernt. Dies wird durch einen horizontalen Schnitt erreicht, der anschließend in mehreren Schichten vernäht wird.
Die Bauchdeckenstraffung (Bauchdekenplastik / Abdominoplastik) erfordert zusätzlich das Lösen des Gewebes vom Oberbauch und dessen Straffung zum Unterbauch hin. Falls erforderlich, werden die auseinander gewichenen geraden Bauchmuskeln in ihre alte, ursprüngliche Position zurückgestrafft. Der Bauchnabel wird ausgeschnitten und an seinem neuen Platz eingenäht.
Der tatsächliche Verlauf der Operation ist sehr stark vom klinischen Befund abhängig. In einem ausführlichen Beratungsgespräch erläutern Herr Hosseini, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und seine Spezialisten wie in Ihrem speziellen Fall verfahren wird und welche Ergebnisse zu erwarten sind.
Blutergüsse und Taubheit der Bauchhaut können in den nächsten 4-6 Wochen nach einer Bauchdeckenplastik / Abdominoplastik auftreten. Selten treten Nachblutungen oder Infektionen des Wundgebietes auf. Vorsichtshalber werden während des Eingriffes Drainagen gelegt.
Wie bei jeder Operation bestehen allgemeine Risiken wie die Gefahr einer Thrombose, die aber durch Thromboseprophylaxe sehr stark gemindert wird. Für mindestens 6 Wochen müssen Sie spezielle Kompressionwäsche nach einer Bauchdeckenplastik für Tag und Nacht tragen. Sport und schwere körperliche Arbeit sind für mindestens 4 Wochen nach dem Eingriff untersagt.
Prinzipiell ist bei jeder Operation mit allgemeinen oder Operationsspezifischen Komplikationen zu rechnen. Wird jedoch die Bauchdeckenstraffung von erfahrenen plastischen Chirurgen vorgenommen, sind Komplikationen seltener und in der Regel für ein dauerhaft gutes Ergebnis unbedeutend.
Bei jedem Eingriff ist das Risiko eine Thrombose zu erleiden erhöht. Das Risiko bei einer Bauchdeckenstraffung ist im Vergleich zu einer z.B. Knie- oder Hüftoperation gering. Durch die Durchführung der Thromboseprophylaxe und einer Frühmobilisation der Patienten minimiert man die Entstehung einer tiefen Beinvenenthrombose und daraus folgende Lungenembolie massiv.
Infektionen des Wundgebietes sind sehr selten . Wie bei jeder Operation können nach einer Bauchdeckenstraffung Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die in der Regel von selbst abheilen. Vorsichtshalber werden Sie Drainagen von Ihrem Operateur während des Eingriffes gelegt bekommen. Eine starke Nachblutung ist eine seltene Komplikation und muss operativ behoben werden. Durch ein ausführliches Gespräch mit ihrem Operateur können Störfaktoren berücksichtigt und durch eine gezielte Bekämpfung der Risikofaktoren die Komplikationsrate minimiert werden.
Aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes ( HWG ) vom 01.04.2006 sind Vorher- und Nachher Bilder in den Medien nicht mehr erlaubt, deshalb dürfen wir keine vergleichende Ergebnisse im Internet veröffentlichen.
Jedoch können wir in der Praxis Ihnen Beispiele der Patienten zeigen, die bei uns behandelt worden sind.
